Filmpremiere “The other Chelsea” im Stadtkino

am 22.Mai um 19.30 im Wiener Stadtkino

Der Film: Die Ukraine ist durch die Haftbedingungen der ehemaligen Präsidentin Julja Timoshenka kurz vor der EURO 2012 im medialen Rampenlicht. Während europäische Politiker über ihre Boykottmassnahmen diskutieren, bleiben die Probleme des Landes weitgehend ausgeblendet. Der Regisseur Jakob Preuss zeigt in dem mehrfach preisgekröntem Film ein Portrait des Fussballklubs Shaktar Donetsk. In Donetsk, dem Zentrum des Kohlebergbaus im Osten der Ukraine, sind treffen zwei Gruppen aufeinander. Auf der einen Seite die Arbeiter einer baufälligen staatlichen Kohlemine. Die andere Seite wird von Kolja einem jungen aufstrebenden Stadtrat und Unternehmer verkörpert, der die neuen Spielregeln zwischen Politik und Kapitalismus verinnerlicht hat. Beide Gruppen eint jedoch ihre Liebe zum Verein und ihre Ablehnung der Orangenen Revolution.

Im Anschluß des Films findet ein Gespräch mit dem Regisseur statt. Für weitere Unterhaltung mit Musik und Getränken ist gesorgt.

Die Veranstaltung wird aus Mitteln des Förderprogrammes Grenzgänger der Robert Bosch Stiftung unterstützt.

Die Filmpremiere ist Teil von DOSSIER UKRAINE - zivilgesellschaftliche Aktivitäten in der Ukraine mit Unterstützung der ERSTE Stiftung.

Für Reservierungen bitte direkt an das Stadtkino wenden.


FM4 Reality Check – Part 1

Six weeks to go until EURO 2012 and host-country Ukraine doesn’t just have to deal with the infrastructure and logistics challenges associated with the EURO. Political wrangling within the country is having an effect on dignitaries and politicians from outside of the Ukraine– their prescence or abscence at the football matches may signifify international sentiment when it comes to Ukraine’s sometime-pro-Euro stance and sometime-pro-Russian stance. Journalist Eugene Quinn has been travelling in Ukraine to gain a broad perspective on Ukraine’s divided affections…

 

 

Starke Frauen im Land der Acholi

„Hier bitte nicht fotografieren!“, lautet die Anweisung unseres Fahrers Walter beim Überqueren des Nils. Der schönste Teil der 6 h-Reise von den (grünen?) Hügeln Kampalas in den Norden, ins Land der Acholi, ist nach wie vor Militärgebiet rund um die üppigen Wälder entlang des Nils. „Ab hier konnte man bis vor 5 Jahren nur im bewachten Konvoi fahren“, erzählter Walter. „Aber auch die Soldaten  boten keinen 100-prozentigen Schutz gegen die Angriffe der Rebellen.“ > mehr