<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>name&#62;it</title>
	<atom:link href="http://nameit.at/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://nameit.at</link>
	<description>positive media</description>
	<lastBuildDate>Wed, 02 Nov 2011 21:12:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Starke Frauen im Land der Acholi</title>
		<link>http://nameit.at/2011/07/starke-frauen-im-land-der-acholi/</link>
		<comments>http://nameit.at/2011/07/starke-frauen-im-land-der-acholi/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 22:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://nameit.at/?p=978</guid>
		<description><![CDATA[„Hier bitte nicht fotografieren!“, lautet die Anweisung unseres Fahrers Walter beim Überqueren des Nils. Der schönste Teil der 6 h-Reise von den (grünen?) Hügeln Kampalas in den Norden, ins Land der Acholi, ist nach wie vor Militärgebiet rund um die üppigen Wälder entlang des Nils. „Ab hier konnte man bis vor 5 Jahren nur im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Hier bitte nicht fotografieren!“, lautet die Anweisung unseres Fahrers Walter beim Überqueren des Nils. Der schönste Teil der 6 h-Reise von den (grünen?) Hügeln Kampalas in den Norden, ins Land der Acholi, ist nach wie vor Militärgebiet rund um die üppigen Wälder entlang des Nils. „Ab hier konnte man bis vor 5 Jahren nur im bewachten Konvoi fahren“, erzählter Walter. „Aber auch die Soldaten  boten keinen 100-prozentigen Schutz gegen die Angriffe der Rebellen.“<span id="more-978"></span> Seit dem Jahr 2006 herrscht Friede im Acholi-Land, die wahnsinnigen Gotteskrieger der Lord´s Resistance Army  (LRA)  sind durch dieugandischen Regierungstruppenin den Kongo bzw. in die Zentralafrikanische Republik gedrängt worden. Die Zeit der permanenten Sorge um die eigenen Kinder, die von den brutalen Lord´s Armisten entführt und zu Kindersoldaten umfunktioniert werden könnten, ist vorbei. Die Menschen kehren nach langen Jahren in Lagern in ihre Dörfer, oder vielmehr Weiler zurück.   Viele (Männer) tun sich schwer mit der Tatsache, plötzlich ein Feld bestellen zu müssen, nachdem man Jahre lang von Hilfslieferungen gelebt hatte – oder die Ehefrau einen kleinen Garten rund um die Hütte im Lager bestellt hatte. Trotzdem oder gerade deshalb ließen viele  zum Nichtstun verdammte „Acholi-Machos“  den angestauten Lagerfrust an ihren Frauen ab.</p>
<p>WEP, kurz für Women´s Empowerment Program, greift genau dieses Thema auf. Das umfassende „Frauen-Ermächtigungs- Programm der internationalen Hilfsorganisation CARE versucht  durch eine Reihe von Trainings und Workshops die Frauen über ihre Rechte aufzuklären und sie in der Folge in der Gesellschaft zu verankern. Schulungen in verbessertem Landbau und die Einrichtung von Kredit- und Sparvereinen schaffen ökonomisches Selbstvertrauen für die Acholi-Frauen, die „ traditionell oft nicht mehr wert sind als ein Haushaltsgegenstand“, wie es eine CARE-Mitarbeiterin ausdrückt.</p>
<p>Nach einem Mord an einer Frau im Bezirk Pajule vor einigen Wochen bewegte sich eine aufgebrachte Menge von empowerten Frauen Richtung Täter sprich  Ehemann.   „I think we would have killed him, , erzählt mir eine der Frauen mit verschmitzten Lächeln. „But we also know that we would have been no better than the men. So we didn´t do it!“. Es war, so ihr Nachsatz, immerhin die allererste Frauendemonstration im Acholi-Land.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://nameit.at/2011/07/starke-frauen-im-land-der-acholi/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

